Das Herz-Kreislauf-System

EINE RUNDE SACHE –
DAS HERZ-KREISLAUF-SYSTEM LEISTET ERSTAUNLICHES

 

Herz
Das Herz-Kreislauf-System

Das Herz-Kreislauf-System besteht aus zwei, über das Herz miteinander verbundene, Kreislauf-Systeme. Zum Einen aus dem Lungen-Kreislauf (auch „kleiner Kreislauf“ genannt) und zum Anderen aus dem Körper-Kreislauf (auch „großer Kreislauf“ genannt). Dieser geniale und effiziente Motor ist eines der erstaunlichsten Wunderwerke, das die Natur hervorgebracht hat.

 

Lungen-Kreislauf

Das sauerstoffarme Blut, das vom Körper zurück durch die Venen fließt, wird zunächst im Vorhof des Herzens gesammelt und dann in die rechte Herzkammer geleitet. Von dort aus wird es weiter in die Lunge gepumpt, wo der Gasaustausch stattfindet (Kohlendioxid wird abgegeben und Sauerstoff wird aufgenommen). Das sauerstoffangereicherte Blut fließt dann zurück, über die Lungenvene in den linken Vorhof des Herzens. Ab hier geht das System in den Körper-Kreislauf über.

 

Körper-Kreislauf

Das im linken Vorhof gesammelte Blut wird über die Mitralklappe in die linke Herzkammer geleitet und wird von dort, über die Aorta in den Kreislauf zu allen Organen gepumpt. Nach der Abgabe des Sauerstoffs an die Organe und der Aufnahme von Schad- und Abfallstoffen, wird das Blut über Venen zurück zum Herzen, in den rechten Vorhof geleitet. Ab hier beginnt das Spiel von vorn.

 

Der diastolische Druck

Der diastolische (griechisch diastole = die Ausdehnung) Druck bezeichnet den niedrigsten Druck-Wert, der in den Blutgefäßen herrscht, nachdem sich die linke Herzkammer, nach Kontaktion, wieder völlig entspannt hat.

Nach jedem Pumpvorgang (Kontraktion) entspannt sich die Herzkammer wieder, der Druck in den Blutgefäßen fällt und die Kammer füllt sich wieder mit Blut. In dem Moment, in dem die Kammer völlig entspannt (ausgedehnt) ist, ist der Druck in den Blutgefäßen am niedrigsten. Der geringste, erfasste Druckwert, wird als diastolischer Blut-Druck bezeichnet.

 

Der systolische Druck

Im Gegensatz zum diastolischen Druck, bezichnet der systolische (griechisch systole = das Zusammenziehen) Druck, den höchsten Blut-Druck-Wert nach einem Pumpvorgang.

Bei jeder Kontraktion der linken Herzkammer wird unter Druck, Blut in die Hauptschlagader (Aorta) und somit den Kreislauf gepumpt. Dies führt zu einem temporären Druck-Anstieg in den Gefäßen, bevor sich die Kammer wieder entspannt (ausdehnt). Der hier am höchsten erreichte Wert wird als systolischer Blut-Druck bezeichnet.