Fettverbrennung

DAS SPARBUCH DES KÖRPERS –
ERST AUF DIE SCHNELLE, DANN DIE RESERVE

Eindrucksvolle 7.500 kcal stecken in 1 Kilogramm Körperfett. Das ist ganz schön viel Holz zum verbrennen. Wer seinen Körper richtig trainiert, lässt den Ofen auf Hochtouren laufen – So geht’s!

Fettverbrennung
Rank und Schlank

Reines Fett hat ca. 9000 kcal, da Körperfett aber „nur“ zu ca. 80% aus Fett besteht (der Rest ist Wasser), darf man hier also etwas abziehen und es hört sich nicht mehr ganz so schlimm an :-).
Um die Fettverbrennung im Körper richtig anzuwerfen, gehört neben einer entsprechenden Ernährung auch Bewegung dazu. Logisch, oder?!
Der Körper setzt über den Tag hinweg nur das an Energie um, was er zur Aufrechterhaltung der Körperfunktionen und zur Bewältigung der einwirkenden Belastung benötigt. Steht ihm, durch die Nahrungsaufnahme mehr Energie zur Verfügung als er benötigt, wird es eingelagert – in Form von Fett.

Ein gewisser kleiner Teil der überschüssigen Energie, wird ausgeschieden, aber der große Rest wird für „schlechte Zeiten“ gespeichert. Dies ist vergleichbar mit einem Sparbuch. Hast Du Geld im Monat übrig, legst du dies als sparsamer Mensch beiseite, für den Fall der Fälle.

 

Der Körper ist nicht doof

Wird Energie benötigt, verhält sich der Körper wieder ähnlich unserem Sparbuch-Beispiel.
In erster Instanz versucht der Körper den benötigten Energiebedarf durch „schnelle“ Energie-Lieferanten zu decken. Diese bestehen aus Kohlenhydraten und Glukose.
Das ist vergleichbar mit Deinem Monatslohn. Du versuchst erst mal alle Kosten ganz regulär davon zu decken. Das Sparbuch wird nicht angefasst. Erst wenn der Energiebedarf so groß wird, dass es auf dem regulären Weg knapp wird, wird auf die Reserven zurückgegriffen. Der Körper weiß also, wie er haushalten muss!

 

Mit angezogener Handbremse

Unsere heutigen, industriell gefertigten Nahrungsmittel sind sehr oft mit Stoffen versehen, die den Stoffwechsel ausbremsen und somit auch die Fettverbrennung.
Der Spitzenreiter hier heißt Kohlenhydrate … WAS? Kohlenhydrate? Aber die sind ja in den meisten Lebensmitteln mehr oder weniger vorhanden. Richtig! In der heutigen Nahrungsmittel- und Abnehmindustrie hat sich der Trend gefestigt, das böse Fett aus den Lebensmitteln zu verbannen, um diese dann als „gesunde“ und „leichte“ Produkte in die Regale stellen. Man möchte ja schließlich Fett loswerden und nicht mit vollen Löffeln zu sich nehmen.

Da Fett allerdings ein Geschmacksträger ist und Dir das Essen ja auch schmecken soll, muss also für Ersatz gesorgt werden. Sehr oft wird dies dann wiederum mit was erreicht? – mit Kohlenhydraten!
Mit diesen wird versucht Wasser zu binden und somit auch den Geschmack zu erhalten. Wer allerdings einmal ein „Light“-Produkt mit dem Original verglichen hat, wird nicht selten sehr wohl einen Geschmacksunterschied feststellen. Zudem werden diesen Lebensmitteln oft weitere Zusatzstoffe verpasst um das Ergebnis noch mehr anzugleichen. Allein schon diese Tatsache sollte die „gesund“-Frage neu in den Raum stellen.

 

Massenverblendung

Lt. Umfrageergebnissen halten ca. 45% aller Europäer eine fettarme Ernährung für gesund. Das ist fast jeder Zweite! Schließlich wird groß und breit in den Medien vertreten, dass weniger Fett, weniger Gewicht bedeutet, bzw. bedeuten soll.
Wer sich die Funktionsweise von Fetten und Kohlenhydraten im Körper aber näher anschaut, wird relativ schnell nachvollziehen können, dass mit dieser Aussage etwas nicht stimmen kann.

Kurz erklärt!
BerlinerKohlenhydrate werden im Körper in Glukose (Traubenzucker) umgewandelt und sorgen für eine erhöhte Insulin-Ausschüttung. Insulin ist ein Hormon, dass die Körperzellen dazu anregt, verstärkt die Glukose (Traubenzucker) aus dem Blut aufzunehmen und blockiert den Fettstoffwechsel. Es wird zudem auch als „Fettspeicherhormon“ bezeichnet und genau das ist ein weiterer Effekt. Die Energie-Einlagerung, in Form von Körperfett, wird ebenfalls erhöht.
Da der Körper seine Energie in erster Instanz aus Kohlenhydraten (Glukose) bezieht, geht diese Energiequelle als erstes (also schneller) zur Neige und wieder aufgefüllt werden muss. Der als Fett eingelagerte Teil wird aber nicht angetastet. Darauf bleibst du buchstäblich sitzen.
Daher kommt auch die oft gehörte Aussage „Kohlenhydrate halten nicht lange an„. Du bekommst schneller (wieder) Hunger und/oder fühlst dich schwächer.
Fett enthält zwar ca. doppelt soviel Kalorien wie Kohlenhydrate, sorgen aber für ein Sättigungsgefühl.
Bleibt dieses aus oder wird durch stark reduzierte Fettaufnahme herabgesetzt, wirst du regelrecht zu einem Nimmersatt und am Ende des Tage nimmst du so sogar zu. Ganz davon abgesehen dass Kohlenhydrate in punkto Vitamine und Mineralstoffe auch nicht sonderlich viel zu bieten haben.

 

Fettverbrennung richtig ankurbeln

Das A und O, für eine gute Fettverbrennung ist Bewegung. Treibe Deinen Energiebedarf nach oben und sorge somit für einen regelrechten Stoffwechsel-Turbo. Allerdings ist nicht jeder Sport geeignet. Sportarten wie z.B. Tennis oder Fußball gelten als „anaerobe“ Sportarten, da die Belastung hier in der Regel sehr hoch ist, im oberen Bereich der maximalen Herzfrequenz liegt und die Fettverbrennung blockiert wird.
Fett verbrennenBeim Ausdauersport sind hingegen die besten Ergebnisse zu erzielen. Wenn Du nicht Hochleistungs- oder Wettkampf-Ziele im Auge hast, ist ein entsprechendes Intervall-Training primär im „aeroben“ Bereich die richtige Wahl.
Damit soll der Stoffwechsel so trainiert werden, damit eine erhöhte Energiegewinnung durch Fettverbrennung stattfindet, anstelle von Kohlenhydraten. In Verbindung mit einer eiweißreichen Ernährung wird auch der Appetit reguliert. Heißhungerattacken bleiben aus und das allgemeine Wohlbefinden steigt.

Empfohlen sind hierzu besonders folgende Sportarten:

Beim Joggen/Laufen wird zwar eine sehr hohe Effizienz erzielt, es sei jedoch gesagt, dass hier eine auch erhöhte Belastung der Gelenke besteht. Solltest du also hier diverse Einschränkungen oder Probleme/Bedenken haben, spricht nichts dagegen auf die anderen Sportarten umzusteigen.